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veröffentlicht am 21.01.2021

Änderungen im Steuergesetz

Für Engagierte und gemeinnützige Organisationen



Gute Nachrichten zum Jahresanfang. Das neue Jahressteuergesetz bringt einige Verbesserungen für Vereine und Engagierte mit sich:
  • Der Übungsleiterfreibetrag steigt von 2.400 Euro auf 3.000 Euro pro Jahr.
  • Die Ehrenamtspauschale steigt von 720 Euro auf 840 Euro pro Jahr.
  • Die Umsatzgrenze zur Steuerfreiheit im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb steigt von 35.000 Euro auf 45.000 Euro pro Jahr.
  • Das Gebot der zeitnahen Mittelverwendung entfällt für Vereine mit max. 45.000 Euro Einnahmen pro Jahr.
  • Gemeinnützigkeit beantragen: Das Finanzamt prüft jetzt nicht mehr nur Ihre Satzung, sondern auch die tatsächliche Geschäftsführung.
Anerkannte gemeinnützige Zwecke werden unter anderem erweitert um: - Klimaschutz, - Hilfe für Menschen, die auf
Grund ihrer geschlechtlichen Identität oder ihrer geschlechtlichen Orientierung diskriminiert werden, - Ortsverschönerung, - Unterhaltung und Pflege von Friedhöfen und Gedenkstätten etc., - Freifunk
  • Kooperationen mit anderen gemeinnützigen Vereinen begründen nicht mehr per se eine GBR.
  • Mittel können leichter an andere gemeinnützige Vereine weitergegeben werden, auch wenn diese andere Satzungszwecke verfolgen.
  • Für Spenden bis 300 Euro reicht der vereinfachte Spendennachweis (bisher 200 Euro).
  • Es gibt neue Zweckbetriebe wie Einrichtungen zur Versorgung, Verpflegung und Betreuung von Flüchtlingen (§ 68 Nr. 1 c) AO) und Erweiterung von Einrichtungen zur Durchführung der Fürsorge für psychische und seelische Erkrankungen bzw. Behinderungen (§ 68 Nr. 4 AO).
 
 
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